Andalusia

Regionen-Insight

Andalusien im spanischen Süden ist eine der traditionellsten und zugleich kontrastreichsten Weinregionen Spaniens. Im Zentrum steht Jerez mit seinen weltberühmten Sherrys – trockene Finos ebenso wie kräftige Olorosos –, daneben prägen Málaga und Montilla-Moriles das Bild mit süßen, likörigen Weinen und Ausbau in Solera. Die Geschichte reicht von phönizischer und römischer Rebenkultur bis zur Blüte der Sherryproduktion im 18. und 19. Jahrhundert. Heutige Winzer kombinieren Tradition und Moderne: klassische Fortified-Stile werden gepflegt, während in höher gelegenen Lagen und kühleren Mikroklimata zunehmend frische Weiß- und originelle Rotweine entstehen. Mediterrane Lebensart, markante Architektur und gastronomische Bindung machen andalusische Weine unverwechselbar.

Klima & Terroir

Andalusien ist überwiegend mediterran-heiß mit sehr warmen, trockenen Sommern und milden Wintern; Niederschlag ist gering und ungleich verteilt. An der Küste mildert der Atlantik das Klima, weiter innen herrschen extreme Temperaturen. Böden reichen von kalkhaltiger Albariza rund um Jerez über tonreiche Lehmböden bis zu sandigen und felsigen Untergründen in Hügel- und Berglagen. Viele Rebflächen liegen an sonnenexponierten Hängen, während höher gelegene Parzellen kühlere Nächte und größere Säurebildung ermöglichen.

Signature-Stile

  • Sherry (Jerez): Fino, Manzanilla, Oloroso
  • Likör- und Süßweine (Málaga, Montilla) aus Moscatel und Pedro Ximénez
  • Frische Weiß- und originelle Rotweine aus höher gelegenen Lagen

Wichtige Rebsorten

Entdecke die Rebsorten, die Andalusia prägen.

Marktindikator

Durchschnittliche Großhandelspreise (€/hl) als Marktindikator – Quelle: EU Agridata. Es handelt sich um Handelspreise für Schüttgut, nicht um Endverbraucherpreise.

Datenquelle: EU Agridata – Wine Prices

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