Das Weingut Juliusspital in Würzburg wurde im Jahr 1576 als Teil einer sozialen Stiftung durch Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn ins Leben gerufen. Es befindet sich im Weinbaugebiet Franken und ist heute eines der flächenmäßig größten Weingüter Deutschlands. Die Erlöse aus der Weinproduktion fließen direkt in die Finanzierung der stiftungseigenen sozialen Aufgaben, zu denen unter anderem ein Krankenhaus und eine Senioren-Pflegeeinrichtung gehören.
Der Fokus des Betriebs liegt auf regionaltypischen Rebsorten, wobei der Silvaner die wichtigste Rolle einnimmt. Daneben werden Sorten wie Scheurebe, Riesling und Müller-Thurgau kultiviert. Das Sortiment umfasst neben klassischen Qualitätsweinen auch alkoholfreie Varianten sowie Perlweine. Die Bewirtschaftung erfolgt nach den Richtlinien des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), dem das Gut als Gründungsmitglied angehört.
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