Reichensteiner

Rebsortenprofil

Reichensteiner zeichnet sich durch frühe bis mittelfrühe Reife, hohe Erträge und eine robuste Gesundheit aus. Die Weine weisen eine moderate Säure und eine eher neutrale bis leicht blumige Aromatik auf. Typische Stile reichen von frischen, unkomplizierten Basisweinen und Sektgrundweinen bis zu dezent gehaltvollen Cuvées bei sorgfältigem Ausbau. Bedeutende Anbaugebiete für Reichensteiner liegen vor allem in Deutschland. Die Sorte wird aber auch in kühleren Regionen wie England angebaut. Insgesamt ist Reichensteiner eine zuverlässige Sorte für Ertragssicherheit und vielseitige Verwendung in der Weinbereitung.

Im Detail

Reichensteiner ist eine weiße Rebsorte, die in Deutschland in den 1930er und 1940er Jahren in Weinsberg gezüchtet wurde. Sie wird vor allem für ihre Zuverlässigkeit und hohen Erträge geschätzt. Die Rebsorte reift früh bis mittelfrüh und liefert gesunde, kompakte Trauben. Ihre Toleranz gegenüber kälteren Lagen ermöglicht den Anbau auch in klimatisch anspruchsvolleren Gebieten. Reichensteiner-Weine sind meist frisch und unkompliziert, mit moderater Säure und dezenter Frucht. Die Aromatik ist neutral bis leicht blumig. Durch sorgfältige Handlese und gezielte Ausbaumethoden können feinere Aromen hervorgehoben werden. Häufig findet Reichensteiner Verwendung in Cuvées, als Basis für Sekt oder als Verschnittpartner. Seltener wird sie sortenrein ausgebaut. Sie harmoniert gut mit leichten Fischgerichten, Salaten, Geflügel mit Sahnesaucen und milden Käsesorten. Ihre Neutralität macht sie zu einem vielseitigen Begleiter für Alltagsgerichte oder zur Betonung der Säure in Speisen mit Zitrusnoten.

Wichtige Regionen

Erforsche die Weinregionen, die Reichensteiner prägen

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