Baco (Baco 22A)

Rebsortenprofil

Baco (Baco 22A) ist eine robuste Hybridrebe, die sich durch Winterhärte und Pilzresistenz auszeichnet. Die Weine zeigen Aromen von dunklen Beeren, erdige und rauchige Noten, eine moderate bis lebhafte Säure und mittlere bis herbe Tannine. Stilistisch reicht die Bandbreite von rustikalen, fruchtbetonten Tischweinen bis zu intensiven Sortenweinen und Destillaten (Armagnac). Bedeutende Anbaugebiete sind die Gascogne und Armagnac in Frankreich sowie Ontario und Québec in Kanada. Die Sorte ist weniger für elegante, feine Weine bekannt, sondern eher für kräftige, charaktervolle Weine mit einem soliden Säuregerüst und markanter Struktur.

Im Detail

Baco (Baco 22A) ist eine rote Hybridrebsorte, die Anfang des 20. Jahrhunderts von François Baco in Frankreich gezüchtet wurde. Ihr Hauptzweck war die Schaffung einer frosthärteren und pilzwiderstandsfähigeren Rebe, die sich für die Produktion von Bränden und rustikalen Rotweinen eignen sollte. Ursprünglich in der Gascogne und im Armagnac-Gebiet stark vertreten, fand die Sorte später auch Verbreitung in Ontario und Québec sowie in einigen Regionen der USA. Die Reben sind kräftig, liefern mittlere bis hohe Erträge und bevorzugen gut drainierte Böden. Eine gute Blattgesundheit und regelmäßiger Rebschnitt sind wichtig. Weine aus Baco (Baco 22A) weisen Aromen von dunklen Beeren, erdige Noten und oft rauchige oder leicht balsamische Nuancen auf. Die Säure ist moderat bis lebhaft. Die Tanninstruktur ist meist mittelstark bis herb, die Farbe intensiv. Die Stile reichen von einfachen, kräftigen Tafelrotweinen über sortentypische Ausbauvarianten bis hin zu Destillaten. Sie passen gut zu gegrilltem Fleisch, Wildgerichten, kräftigen Eintöpfen und gereiftem Käse.

Wichtige Regionen

Erforsche die Weinregionen, die Baco (Baco 22A) prägen

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